Genügen gemauerte Industrieschornsteine oder Betonschornsteine den Anforderungen eines modernen Energieerzeugers nicht mehr oder können sie aus anderen Gründen nicht mehr in der ursprünglichen Form weiterverwendet werden, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie abgerissen werden müssen.
Mithilfe neuer Innenzüge aus Stahl oder Edelstahl können sie weiterhin verwendet werden und dienen dann als statisch tragender Mantel. Gerade bei geschützten Bauwerken sind derartige Sanierungen durch die Beibehaltung des äußeren Erscheinungsbildes eine elegante und lohnende Alternative.
EINSATZBEREICH
- Motoren/BHKW
- Gas-/Ölkessel
- Biomasse
- Chemieabluft
- Gasturbinen
- Stahlerzeugung
EIGENSCHAFTEN
- Beibehaltung des bestehenden Massivschornsteins (gemauerter Schornstein, Betonschornstein) als tragendes Element
- Einbringen neuer Abgaszüge aus Stahl oder Edelstahl
- Querschnittsanpassung an die Anforderungen des Wärmeerzeugers
Technische Daten
| Tragendes Element | bestehender Massivschornstein |
|---|---|
| Aufbau | ein- oder mehrschalig |
| Innenrohr | AISI 304 (1.4301), AISI 316 (1.4404/1.4571), S235JRG |
| Innenrohrdämmung | Steinwolle A1 (als Drahtnetzmatte) Mineralwolle A2 (als alukaschierte Lamellenmatte) |
| Hinterlüftung | Ringspalt zwischen Dämmung und Tragrohr |
| Anzahl Innenrohre | 1 (einzügig) oder ≥ 2 (mehrzügig) |
Werkstoff
Innen: 1.4571 oder 1.4404
Außen: 1.4301
Weitere auf Anfrage
Materialstärke
Innen: 0,6 mm
Außen: 0,6 mm
Weitere auf Anfrage
Oberfläche
Hochglanz / Optional: matt, lackiert, gebürstet, Kupfer
Querschnitt
rund
Durchmesser
80 – 600 mm (weitere Durchmesser auf Anfrage)
Isolierung
Mineralische Dämmung mit 32,5 mm Dicke,
Premiumprodukt mit 30 oder 50 mm Dicke
Verbindung
Steckverbindung Muffe/Sicke mit Klemmband
Steckmuffenhöhe: 60 mm (Premiumprodukt 100 mm)